
Kurze Geschichten zum Lesen
Short German stories about real life in Germany, told by Kori. Pick your level, read, and tap any word for its meaning. Free, no account needed.
- A1Im Supermarkt
Im Supermarkt
Ich bin Kori, ein kleines Eichhörnchen, und ich wohne in Deutschland. Heute gehe ich mit meinem Nachbarn in den Supermarkt. Wir suchen Brot, Milch und Zucker für das Kochen. Das Regal mit Kohl ist fast leer, aber wir finden noch frisches Gemüse. Der Nachbar hat ein gelbes Hemd und lacht viel. Er sagt: "Jetzt kaufen wir auch Salz für die Küche." Ein Kind steht links von uns und wünscht sich Schokolade. Der Vater des Kindes hilft ihm und sagt: "Nicht jetzt, wir haben keine Zeit." Wir sparen Geld und kaufen nur, was wichtig ist. Draußen ist das Wetter schön, kein Schnee mehr, nur Sonne. Am Abend kochen wir zusammen eine warme Mahlzeit und sind glücklich. Jeder isst mit einer Gabel, und die Küche riecht wunderbar.
Read - A1Mein erster Tag in der Stadt
Mein erster Tag in der Stadt
Ich bin Kori, ein Eichhörnchen. Jetzt wohne ich in einer neuen Stadt in Deutschland. Mein Nachbar hilft mir und zeigt den Platz vor dem Haus. Links ist ein kleiner Laden mit Brot, Milch und Zucker. Das Regal ist fast leer, aber das Brot ist frisch. In der Küche koche ich Kohl und Salz für die Mahlzeit. Ein Kind spielt mit einem gelben Ball auf dem Teppich. Der Vater vom Kind arbeitet im Krankenhaus, das ist sein Beruf. Am Abend gibt es eine kleine Party, und alle tanzen fröhlich. Ich suche eine Gabel, aber der Schrank ist leer. Draußen sehe ich Sterne, und ich wünsche mir schönes Wetter für morgen. Der Tag war lang, aber jetzt bin ich fertig und glücklich.
Read - A1Beim Arzt
Beim Arzt
Heute habe ich Schmerzen im Finger. Mein Nachbar sagt: "Kori, das ist wichtig, geh zum Arzt!" Ich habe ein bisschen Angst, aber ich gehe jetzt. Im Wartezimmer ist ein Kind. Der Vater hilft dem Kind, es hat auch Schmerzen im Mund. Die Zeit geht langsam. Der Arzt hat braune Augen und ein gelbes Hemd. Er sagt: "Zeig mir den Finger." Er schaut kurz und lacht. "Das ist kein großer Fall. Kein Stein, kein Problem." Der Arzt sagt, ich soll den Finger waschen und Ruhe haben. Vielleicht koche ich heute Abend Kohl und Brot, mit ein wenig Salz. Draußen ist schönes Wetter, kein Schnee mehr, und ich fühle mich schon besser.
Read - A2Die Wohnungssuche
Die Wohnungssuche
Ich bin Kori, ein Eichhörnchen, und ich wohne in Deutschland. Mein Freund Ben will ausziehen und eine neue Wohnung finden. Wegen seiner Arbeit muss er in eine andere Stadt ziehen. Jeden Tag ist er unterwegs und schaut sich Wohnungen an, obwohl er ziemlich müde ist. Eine Wohnung war zu eng, eine andere war nicht sauber, und eine dritte hatte nicht einmal eine Mikrowelle. Er hat das Gefühl, dass er niemals eine gute Wohnung findet. Aber echte Freunde helfen ihm, und wir treffen uns oft, um zusammen zu suchen. Endlich findet Ben eine kleine, praktische Wohnung neben einem Parkhaus. Die Nachbarn sind ruhig, und es gibt auch einen Fußballverein in der Nähe. Ben ist glücklich und sagt: "Ich erinnere mich noch an alle schlechten Wohnungen, aber jetzt ist das egal." Wir gratulieren ihm und feiern ein kleines Wiedersehen mit Kaffee und Kuchen. Am Ende hat Ben Glück gehabt, und ich freue mich für ihn.
Read - A2Ein Brief vom Amt
Ein Brief vom Amt
Ich bin ein Eichhörnchen und wohne in einem kleinen Haus in Deutschland. Heute war ich unterwegs zur Post, weil ich einen Brief vom Amt bekommen habe. Ich hatte kein gutes Gefühl, obwohl der Brief ziemlich normal aussah. Meine Nachbarin Frau Schmidt kam auch aus dem Haus und wir haben uns getroffen. Sie sagte: "Keine Sorge, das ist bestimmt nichts Schlimmes." Ich musste mich beeilen, weil das Amt bald geschlossen hatte. Im Brief stand, dass ich ein Formular für mein Studium drucken und ausfüllen muss. Das war praktisch, denn ich hatte schon lange Angst vor diesem Thema. Zu Hause habe ich Kaffee gemacht und in der Mikrowelle mein Essen gewärmt, es hat wirklich gut geschmeckt. Ich habe mich an meinen alten Fußballverein erinnert, dort hatte ich echte Freunde gefunden. Am Ende war ich glücklich, weil alles gut funktioniert hat. Das Gesetz war klar, und ich musste mir keine Sorgen mehr machen.
Read - A2Die Bahn hat Verspätung
Die Bahn hat Verspätung
Heute war ich unterwegs zum Bahnhof, weil ich meine Freundin Lena treffen wollte. Wir wollten uns dorthin nach der Arbeit treffen und dann zusammen essen gehen. Aber die Bahn hatte Verspätung, und ich hatte plötzlich viel Zeit für Langeweile. Auf dem Bahnsteig standen ziemlich viele Leute, alle bereit, aber niemand konnte etwas tun. Ein Mann neben mir wollte aussteigen, aber der Zug war noch nicht da. Eine Ansage sagte: Der Zug kann heute leider nicht fahren, wir entschuldigen uns. Ich hatte das Gefühl, dass nichts mehr funktioniert. Ich schrieb Lena eine Nachricht: Tut mir leid, ich muss unser Treffen vielleicht absagen. Zum Glück antwortete sie schnell und sagte, das sei überhaupt kein Problem. Wir könnten uns morgen wiedersehen, wenn ich mich beeile und früher komme. Obwohl ich Hunger hatte, war ich glücklich, denn echte Freunde haben immer Geduld. Am Ende kam der Zug doch noch, und ich stieg schnell ein, bevor die Türen sich schlossen.
Read - B1Das Vorstellungsgespräch
Das Vorstellungsgespräch
Ich bin Kori, ein kleines Eichhörnchen, und ich lebe in einem Park in der Nähe eines Büros. Letzte Woche habe ich eine Frau namens Lena beobachtet, die sich bei einem großen Fernsehsender beworben hatte. Sie wollte sich beruflich verbessern und endlich eine Karriere aufbauen, denn ihre Ersparnisse waren fast verschwunden. Vor dem Gespräch war Lena ungeduldig und nervös, obwohl ihre Freunde ihr Mut zugesprochen hatten. Im Büro befragte man sie über ihre Erfahrung, ihre Ausdrücke und ihre Meinung zur Gesellschaft im Allgemeinen. Man fragte auch, ob sie regelmäßig an Weiterbildungen teilnimmt, denn das Unternehmen legt großen Wert auf Sicherheit und gute Bedingungen. Lena erklärte mit Begeisterung, dass sie schon viele Projekte selbstständig geleitet hat. Der Chef zeigte kein Misstrauen, sondern nickte und schien zuzustimmen. Zuletzt sprachen sie über das Gehalt, und beide mussten ein wenig verhandeln, bis man sich auf eine faire Zahl einigte. Am Ende bekam Lena die Stelle, und ihre Enttäuschung von früheren Absagen verschwand endgültig. Ich saß auf einem Ast und dachte, es ist erstaunlich, wie viel Mut ein Mensch für so ein Gespräch braucht.
Read - B1Der Elternabend in der Kita
Der Elternabend in der Kita
Gestern Abend gab es einen Elternabend in der Kita, und ich saß heimlich auf dem Fensterbrett und habe alles beobachtet. Zuerst hat die Erzieherin die Eltern begrüßt und allgemein über den Alltag der Kinder gesprochen. Ein Vater war ungeduldig und wollte sofort über die Nebenkosten für Ausflüge sprechen, aber die Erzieherin hat ihn freundlich unterbrochen. Zuletzt hat die Gruppe über einen möglichen Umzug in ein größeres Gebäude diskutiert, weil der Landkreis mehr Plätze fordert. Eine Mutter hat gefragt, ob man eine Ermäßigung beantragen kann, wenn die Familie wenig Geld hat. Die anderen Eltern haben zugestimmt, dass Armut ein wichtiges Thema ist und man darüber offen sprechen sollte. Ein Mitglied des Elternbeirats hat erklärt, dass sie regelmäßig mit der Stadt verhandeln, damit die Bedingungen besser werden. Obwohl manche Eltern skeptisch waren, haben sie am Ende akzeptiert, dass die Entscheidung sinnvoll ist. Ich fand erstaunlich, wie viel Begeisterung die Eltern für die kleine Kita hatten, trotz aller Kritik. Am Schluss haben alle sich bedankt und sind zufrieden nach Hause gegangen, während ich still zurück auf meinen Baum gehuscht bin.
Read - B1Ein Abend mit den Nachbarn
Ein Abend mit den Nachbarn
Am Abend saß ich, Kori das Eichhörnchen, auf dem Balkon und beobachtete die Nachbarn im Hof. Familie Schmidt hatte gerade ihre Wohnung vermietet, weil sie einen Umzug in einen anderen Landkreis plante. Herr Bauer, der seit Jahren selbstständig arbeitete, erzählte mit großer Begeisterung von seiner neuen Karriere. Frau Yildiz hatte sich kürzlich für eine Weiterbildung beworben und wollte sich damit beruflich verbessern. Alle Nachbarn trafen sich regelmäßig im Hof, obwohl das Wetter oft schlecht war. Man sprach über die Nebenkosten, über die Ermäßigung beim Fernsehsender und über die Ersparnisse fürs Alter. Ein Nachbar erzählte, dass er ein Medikament brauchte, aber die Apotheke keine Quittung mehr finden konnte, was wirklich sinnlos schien. Herr Bauer wurde ungeduldig, weil niemand seiner Meinung zustimmen wollte, doch am Ende akzeptierten alle die unterschiedlichen Ansichten. Wir sprachen auch über eine Zeitschrift mit Kritik an der Gesellschaft und über die Bedeutung von Vertrauen zwischen Nachbarn. Trotz kleiner Missverständnisse fand ich den Abend fantastisch, denn die Menschen zeigten sich freundlich und offen. Zuletzt gingen alle langsam nach Hause, und ich dachte, dass gute Nachbarschaft wirklich erstaunlich sein kann.
Read - B2Die Kündigung
Die Kündigung
Ich sitze auf meinem Ast und beobachte Herrn Weber, meinen Nachbarn, der jeden Morgen mit dem Ersatzverkehr zur Arbeit fährt, weil die Bahnlinie wegen Bauarbeiten gesperrt ist. Heute kommt er früher zurück als sonst, und sein Gesicht sieht nicht gut aus. In seiner Firma, einer kleinen Einkaufsabteilung für Wohnbau-Materialien, hat man ihm gerade die Kündigung gegeben. Der Sachbearbeiter, der die Papiere ausstellte, war höflich, aber knapp: kein Vertragsabschluss mehr, keine Verlängerung. Herr Weber hat lange für qualifiziert gehalten, und trotzdem reicht das offenbar nicht, wenn die Firma sparen muss. Am Nachmittag klopft seine Nachbarin Frau Klein an seine Tür, um Kaffee zu bringen und ihm ein bisschen Einfühlungsvermögen zu zeigen. Sie erzählt, dass ihr Mieterschutz-Verein ihr geholfen hat, als sie selbst einmal eine Reklamation gegen ihren Vermieter einreichen musste, und dass man auch bei einer Kündigung nicht allein bleiben muss. Herr Weber lächelt zum ersten Mal seit Stunden und sagt, dass Gerechtigkeit manchmal Zeit braucht, aber dass Nachbarn wie sie unbezahlbar sind. Am Abend sitzen die beiden zusammen am Fenster, schauen auf die Straße, wo es langsam zu schneien beginnt, und sprechen über neue Möglichkeiten. Ich, Kori, beobachte das alles von meinem Baum aus und denke, dass manchmal aus einem schlechten Tag eine kleine Versöhnung zwischen Menschen entstehen kann.
Read - B2Ein Missverständnis im Büro
Ein Missverständnis im Büro
Ich sitze gern am Fenster der kleinen Firma, in der Mara arbeitet, und beobachte die Menschen in der Einkaufsabteilung. Mara ist Sachbearbeiterin und muss jeden Tag Reklamationen bearbeiten, was manchmal ziemlich anstrengend ist. An diesem Morgen kam ein Kunde mit einer Vollmacht seiner Firma und wollte einen Vertragsabschluss klären, der angeblich nie unterschrieben wurde. Mara suchte die Einverständniserklärung, fand aber nur ein altes Formular über die Aufenthaltserlaubnis eines anderen Kunden, das versehentlich in der falschen Mappe lag. Der Kunde wurde ungeduldig und sagte, das sei doch eine Frage der Gerechtigkeit, schließlich habe er alles rechtzeitig geschickt. Mara blieb ruhig, denn sie hatte großes Einfühlungsvermögen, und erklärte, dass die Unterlagen wahrscheinlich nur vertauscht worden seien. Nach einer kurzen, fast komischen Diskussion fanden sie den richtigen Vertrag doch noch, versteckt zwischen Papieren zur Vermessung eines Wohnbauprojekts. Beide lachten über das Missverständnis, und der Kunde meinte, das sei eine bemerkenswerte Verwechslung gewesen. Am Ende gab es eine kleine Versöhnung bei Kaffee, und Mara versprach eine schriftliche Stellungnahme für die Akten. Ich fand es schön zu sehen, wie aus Chaos am Ende doch wieder Ordnung wurde.
Read - B2Der Umzug
Der Umzug
Diesen Herbst hat meine Nachbarin Frau Berger endlich ihren Vertragsabschluss für die neue Wohnung unterschrieben. Der Wohnbau in unserer Straße war lange eine Baustelle, aber jetzt sind die Wohnungen fertig, und Frau Berger freut sich sehr. Sie musste eine Einverständniserklärung vom Vermieter holen und beim Amt eine Vollmacht für ihren Sohn hinterlassen, weil sie selbst wegen ihrer Mutter, die an Alzheimer leidet, wenig Zeit hat. Der Sachbearbeiter im Bürgeramt war bemerkenswert geduldig und erklärte ihr alles über den Mieterschutz. Als der Umzugstag kam, half die ganze Nachbarschaft mit, und sogar die Kinder trugen kleine Kisten mit Streichholzschächtelchen und Spielzeug. Es hatte in der Nacht leicht zugeschneit, und die Straße war ganz verschneit, sodass der Möbelwagen langsam fahren musste. Zum Glück gab es einen Ersatzverkehr für die Straßenbahn, weil die normale Linie wegen des Schnees ausfiel. Ich saß auf einem Ast und beobachtete alles mit großem Einfühlungsvermögen, wie Menschen sich gegenseitig halfen. Am Abend saßen alle zusammen, aßen Suppe und sprachen über die Integration neuer Familien in der Straße. Frau Berger sagte, ein neues Zuhause sei manchmal unbezahlbar wertvoll, auch wenn es nur eine kleine Wohnung ist. Am Ende des Tages war die Straße still, der Schnee glitzerte, und ich dachte, dass Gerechtigkeit und Nachbarschaft oft zusammengehören.
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